Wusstest du, dass Zeitungsberichte über Straftaten migrantische Tatverdächtige 32-mal öfter genannt werden, als es ihrem realen Anteil in der Statistik entspricht? Wusstest du, dass 89 % der Beiträge über Musliminnen negativ sind? Und wusstest du, dass 94 % der Chefredakteurinnen der reichweitenstärksten Medien Deutsche ohne Migrationshintergrund sind?
In diesem Workshop werfen wir gemeinsam einen Blick darauf, wie Medien Sprache, Bilder und Narrative einsetzen und welche Rolle diese dabei spielen, Rassismus und Diskriminierung zu verstärken oder abzubauen. Wir analysieren historische und aktuelle Schlagzeilen, Darstellungsweisen und Sprachnutzung in verschiedenen Zeitungen aus dem Berliner Pressearchiv und entdecken Muster, Kontinuitäten und Veränderungen.
Du möchtest lernen, rassistische Muster deutlich benennen zu können und gleichzeitig eine kritische und diskriminierungssensible Medienpraxis zu entwickeln, dann melde dich an!
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